Wer soll bei den emotion Awards 2026 gewinnen?
Zum 16. Mal zeichnen wir mit den emotion Awards Frauen und Teams aus, die andere inspirieren. Eure Nominierungen für die emotion Awards haben uns überwältigt! Jetzt stellen wir euch alle Nominierten für 2026 vor (einfach nach unten scrollen). Gib in jeder Kategorie deiner Favoritin deine Stimme. Das Voting endet am 30. Juni.
Wer soll bei den emotion Awards 2026 gewinnen?
Zum 16. Mal zeichnen wir mit den emotion Awards Frauen und Teams aus, die andere inspirieren. Eure Nominierungen für die emotion Awards haben uns überwältigt! Jetzt stellen wir euch alle Nominierten für 2026 vor (einfach nach unten scrollen). Gib in jeder Kategorie deiner Favoritin deine Stimme. Das Voting endet am 30. Juni.
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Stimm jetzt ab und gewinn deine Gala-Einladung
Unsere Jury wählt die Gewinner*innen – doch du bist Teil davon. Denn das Ergebnis des Online-Votings wird wie eine Jury-Stimme gewertet. Unter allen, die abstimmen, verlosen wir 3 x 2 Einladungen zur großen emotion Award-Gala am 15. Oktober 2026 in München*.
(*Anreise und Übernachtung sind nicht im Gewinn enthalten.)
präsentiert von
Frau der Stunde
Wir leben in unübersichtlichen Zeiten. Diese Frauen haben einen klaren Kompass. Mit dem Award in dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die schon heute die Zukunft prägen. Sie zeigen Missstände auf und suchen aktiv nach Lösungen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Wir leben in unübersichtlichen Zeiten. Diese Frauen haben einen klaren Kompass. Mit dem Award in dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die schon heute die Zukunft prägen. Sie zeigen Missstände auf und suchen aktiv nach Lösungen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Anna-Lena von Hodenberg
Kurz vor Weihnachten 2025 wurden Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon mit einem Einreiseverbot in die USA belegt. Die beiden Geschäftsführerinnen von HateAid waren damit plötzlich selbst zum Gegenstand eines internationalen Konflikts geworden: der Auseinandersetzung um die Macht globaler Technologiekonzerne und die Frage, ob demokratische Gesellschaften ihre Regeln auch im digitalen Raum durchsetzen können.
Von Hodenbergs Engagement ist heute relevanter denn je. Digitale Gewalt ist längst zu einer Bedrohung für unsere Demokratie geworden. Hasskampagnen und gezielte Einschüchterung bringen Menschen zum Schweigen, drängen sie aus dem öffentlichen Diskurs und erschweren insbesondere Frauen, Minderheiten, Journalist*innen und Politiker*innen die gesellschaftliche Teilhabe. Kaum jemand hat diese Entwicklung früher erkannt und entschlossener bekämpft als Anna-Lena von Hodenberg. Die ehemalige Journalistin gründete 2018 HateAid, die erste bundesweite Beratungsstelle gegen digitale Gewalt, und machte den Schutz von Betroffenen zu ihrer Mission.
Seitdem unterstützt HateAid Tausende Menschen mit rechtlicher und psychosozialer Beratung, begleitet wegweisende Gerichtsverfahren und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass digitale Gewalt in Politik und Öffentlichkeit als ernstzunehmende Gefahr für Demokratie und Menschenrechte anerkannt wird. Aus einer engagierten Gründerin ist eine der wichtigsten Stimmen gegen digitale Gewalt geworden. 2025 nahm Anna-Lena von Hodenberg für die Leistungen von HateAid stellvertretend für die NGO das Bundesverdienstkreuz entgegen.

Susanne Siegert
Mit ihrem Projekt "keine.erinnerungskultur" erreicht Susanne Siegert Hunderttausende Menschen. Auf Social Media klärt sie über den Holocaust, unbekanntere NS-Verbrechen und die Gefahren von Falschinformationen und Verschwörungsmythen – verständlich, nahbar und besonders für junge Menschen zugänglich.
Gerade jetzt, da Zeitzeugen immer weniger werden und demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, schafft die in Leipzig lebende Autorin neue Zugänge zur Erinnerungskultur. Mit großer Beharrlichkeit, fundierter Recherche und klarer Haltung macht sie Geschichte sichtbar und zeigt, warum sie uns alle betrifft. Dabei thematisiert sie nicht nur historische Fakten, sondern schlägt die Brücke zur Gegenwart und den Herausforderungen für eine offene, demokratische Gesellschaft.
Mit ihrem Buch "Gedenken neu denken" setzt sie sich zudem dafür ein, Erinnerungskultur neu zu vermitteln und für kommende Generationen relevant zu halten. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten und stärkt das Bewusstsein für Verantwortung, Menschlichkeit und Demokratie.

Claudia Wuttke
Der Hamburger Autorin Claudia Wuttke ist Unfassbares widerfahren: Ihr Ex-Partner vergewaltigte sie zwischen 2006 und 2011 mehrfach im wehrlosen Zustand und fertigte davon Foto- und Videoaufnahmen an. Von den Taten erfuhr sie erst, als die Polizei ihr Jahre später die Aufnahmen zeigte. Der nächste Schock folgte unmittelbar: 65 der 67 dokumentierten Taten werden voraussichtlich ungesühnt bleiben, weil sie nach geltendem Recht verjährt sind. Möglich ist das durch eine Gesetzeslücke, die infolge der Reform des Sexualstrafrechts von 2016 entstanden ist. Bestimmte Vergewaltigungen an bewusstlosen oder handlungsunfähigen Personen verjähren bereits nach fünf Jahren.
Doch Claudia Wuttke zog sich nicht zurück. Mit außergewöhnlichem Mut machte sie ihren Fall öffentlich und wurde zur Stimme vieler Betroffener. Sie stieß eine Debatte über Verjährungsfristen bei Sexualdelikten an und setzte Politik und Justiz unter Handlungsdruck. Mehrere Bundesländer sprechen sich inzwischen für eine Gesetzesänderung aus. Claudia Wuttke kämpft dafür, dass Betroffene künftig bessere Chancen auf Gerechtigkeit erhalten und schwerste Sexualstraftaten nicht aufgrund einer Gesetzeslücke ungeahndet bleiben.

Anna-Lena von Hodenberg
Kurz vor Weihnachten 2025 wurden Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon mit einem Einreiseverbot in die USA belegt. Die beiden Geschäftsführerinnen von HateAid waren damit plötzlich selbst zum Gegenstand eines internationalen Konflikts geworden: der Auseinandersetzung um die Macht globaler Technologiekonzerne und die Frage, ob demokratische Gesellschaften ihre Regeln auch im digitalen Raum durchsetzen können.
Von Hodenbergs Engagement ist heute relevanter denn je. Digitale Gewalt ist längst zu einer Bedrohung für unsere Demokratie geworden. Hasskampagnen und gezielte Einschüchterung bringen Menschen zum Schweigen, drängen sie aus dem öffentlichen Diskurs und erschweren insbesondere Frauen, Minderheiten, Journalist*innen und Politiker*innen die gesellschaftliche Teilhabe. Kaum jemand hat diese Entwicklung früher erkannt und entschlossener bekämpft als Anna-Lena von Hodenberg. Die ehemalige Journalistin gründete 2018 HateAid, die erste bundesweite Beratungsstelle gegen digitale Gewalt, und machte den Schutz von Betroffenen zu ihrer Mission.
Seitdem unterstützt HateAid Tausende Menschen mit rechtlicher und psychosozialer Beratung, begleitet wegweisende Gerichtsverfahren und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass digitale Gewalt in Politik und Öffentlichkeit als ernstzunehmende Gefahr für Demokratie und Menschenrechte anerkannt wird. Aus einer engagierten Gründerin ist eine der wichtigsten Stimmen gegen digitale Gewalt geworden. 2025 nahm Anna-Lena von Hodenberg für die Leistungen von HateAid stellvertretend für die NGO das Bundesverdienstkreuz entgegen.

Susanne Siegert
Mit ihrem Projekt "keine.erinnerungskultur" erreicht Susanne Siegert Hunderttausende Menschen. Auf Social Media klärt sie über den Holocaust, unbekanntere NS-Verbrechen und die Gefahren von Falschinformationen und Verschwörungsmythen – verständlich, nahbar und besonders für junge Menschen zugänglich.
Gerade jetzt, da Zeitzeugen immer weniger werden und demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, schafft die in Leipzig lebende Autorin neue Zugänge zur Erinnerungskultur. Mit großer Beharrlichkeit, fundierter Recherche und klarer Haltung macht sie Geschichte sichtbar und zeigt, warum sie uns alle betrifft. Dabei thematisiert sie nicht nur historische Fakten, sondern schlägt die Brücke zur Gegenwart und den Herausforderungen für eine offene, demokratische Gesellschaft.
Mit ihrem Buch "Gedenken neu denken" setzt sie sich zudem dafür ein, Erinnerungskultur neu zu vermitteln und für kommende Generationen relevant zu halten. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten und stärkt das Bewusstsein für Verantwortung, Menschlichkeit und Demokratie.

Claudia Wuttke
Der Hamburger Autorin Claudia Wuttke ist Unfassbares widerfahren: Ihr Ex-Partner vergewaltigte sie zwischen 2006 und 2011 mehrfach im wehrlosen Zustand und fertigte davon Foto- und Videoaufnahmen an. Von den Taten erfuhr sie erst, als die Polizei ihr Jahre später die Aufnahmen zeigte. Der nächste Schock folgte unmittelbar: 65 der 67 dokumentierten Taten werden voraussichtlich ungesühnt bleiben, weil sie nach geltendem Recht verjährt sind. Möglich ist das durch eine Gesetzeslücke, die infolge der Reform des Sexualstrafrechts von 2016 entstanden ist. Bestimmte Vergewaltigungen an bewusstlosen oder handlungsunfähigen Personen verjähren bereits nach fünf Jahren.
Doch Claudia Wuttke zog sich nicht zurück. Mit außergewöhnlichem Mut machte sie ihren Fall öffentlich und wurde zur Stimme vieler Betroffener. Sie stieß eine Debatte über Verjährungsfristen bei Sexualdelikten an und setzte Politik und Justiz unter Handlungsdruck. Mehrere Bundesländer sprechen sich inzwischen für eine Gesetzesänderung aus. Claudia Wuttke kämpft dafür, dass Betroffene künftig bessere Chancen auf Gerechtigkeit erhalten und schwerste Sexualstraftaten nicht aufgrund einer Gesetzeslücke ungeahndet bleiben.
Soziale Werte
Unsere Gesellschaft sollte ein besserer Ort für alle werden. Dafür machen sich diese Frauen stark. In dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die die Welt nicht hinnehmen, wie sie ist, sondern die die Initiative ergreifen, etwas zu verbessern und sich für ein faires, gutes Miteinander einsetzen.
Unsere Gesellschaft sollte ein besserer Ort für alle werden. Dafür machen sich diese Frauen stark. In dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die die Welt nicht hinnehmen, wie sie ist, sondern die die Initiative ergreifen, etwas zu verbessern und sich für ein faires, gutes Miteinander einsetzen.

Botschafterin "Homecare"
Christina Ries
"Homecare" ist die Bezeichnung für häusliche medizinische Versorgung, wenn es komplizierter und anspruchsvoller wird als in der einfachen Pflege. Das wird, auch weil es politisch erwünscht und kostensparend ist, immer wichtiger. „Systemrelevant, aber praktisch unsichtbar“ sagt Christine Ries, die das als Botschafterin für etwa 900 Unternehmen der Branche ändern will. Es geht um Verbesserungen in der Finanzierung und in der Koordination bei der ambulanten Betreuung für schwerer oder chronisch kranke Menschen, also auch um die Interessen der jetzt und zukünftig Betroffenen. Christina Ries wird gerühmt für unermüdliches Engagement und Empathie - eben die Eigenschaften, die auch in der Pflege gebraucht werden.

Vorstandsmitglied "Fair für Kinder" und Initiatorin von "Kindergeld für alle Kinder"
Delia Keller
Alleinerziehende arbeiten mehr als Mütter in Paarfamilien und stemmen meist die gesamte Carearbeit allein – trotzdem gelten 41 % von ihnen als armutsgefährdet. Wer in dieser Situation keinen Kindesunterhalt erhält, wird zusätzlich bestraft: Bleibt die Zahlung des unterhaltspflichtigen Elternteils aus, können Alleinerziehende zwar Unterhaltsvorschuss beantragen, doch eine Sparmaßnahme von 2008 führt dazu, dass das komplette Kindergeld auf diesen Vorschuss angerechnet wird, statt wie im zivilen Unterhaltsrecht nur die Hälfte. Eine Mutter mit zwei Kindern verliert dadurch über 3.100 Euro pro Jahr im Vergleich zum Mindestunterhalt. Delia Keller setzt sich seit mehreren Jahren für die Reformierung des Unterhaltsvorschussgesetzes ein – von dieser würden über 860.000 Kinder in alleinerziehenden Familien profitieren.

Gründerin Feminist Law Clinic
Lilith Rein
Da sind Lilith Rein und andere junge Jura-Studierende in eine gewaltige Lücke gestoßen: gut ein Jahr nach dem Start hat ihr Verein schon in über 200 Fällen die kostenlose, vertrauliche Rechtsberatung im Themenkreis Sexismus und Queerfeindlichkeit („Catcalling, Unterhaltsprobleme oder Diskriminierung im Job“) übernommen. Noch beeindruckender: schon 700 Personen sind von ihnen zu geprüften Rechtsberater*innen ausgebildet worden und können mitarbeiten am Projekt, gerechte, niedrigschwellige und kostenfreie Unterstützung zu leisten. Volljurist*innen, dazu auch Psycholog:innen und Awarness-Teams wirken mit, um die Betreuung rechtssicher, verlässlich und umfassend zu machen.

Botschafterin "Homecare"
Christina Ries
"Homecare" ist die Bezeichnung für häusliche medizinische Versorgung, wenn es komplizierter und anspruchsvoller wird als in der einfachen Pflege. Das wird, auch weil es politisch erwünscht und kostensparend ist, immer wichtiger. „Systemrelevant, aber praktisch unsichtbar“ sagt Christine Ries, die das als Botschafterin für etwa 900 Unternehmen der Branche ändern will. Es geht um Verbesserungen in der Finanzierung und in der Koordination bei der ambulanten Betreuung für schwerer oder chronisch kranke Menschen, also auch um die Interessen der jetzt und zukünftig Betroffenen. Christina Ries wird gerühmt für unermüdliches Engagement und Empathie - eben die Eigenschaften, die auch in der Pflege gebraucht werden.

Vorstandsmitglied "Fair für Kinder" und Initiatorin von "Kindergeld für alle Kinder"
Delia Keller
Alleinerziehende arbeiten mehr als Mütter in Paarfamilien und stemmen meist die gesamte Carearbeit allein – trotzdem gelten 41 % von ihnen als armutsgefährdet. Wer in dieser Situation keinen Kindesunterhalt erhält, wird zusätzlich bestraft: Bleibt die Zahlung des unterhaltspflichtigen Elternteils aus, können Alleinerziehende zwar Unterhaltsvorschuss beantragen, doch eine Sparmaßnahme von 2008 führt dazu, dass das komplette Kindergeld auf diesen Vorschuss angerechnet wird, statt wie im zivilen Unterhaltsrecht nur die Hälfte. Eine Mutter mit zwei Kindern verliert dadurch über 3.100 Euro pro Jahr im Vergleich zum Mindestunterhalt. Delia Keller setzt sich seit mehreren Jahren für die Reformierung des Unterhaltsvorschussgesetzes ein – von dieser würden über 860.000 Kinder in alleinerziehenden Familien profitieren.

Gründerin Feminist Law Clinic
Lilith Rein
Da sind Lilith Rein und andere junge Jura-Studierende in eine gewaltige Lücke gestoßen: gut ein Jahr nach dem Start hat ihr Verein schon in über 200 Fällen die kostenlose, vertrauliche Rechtsberatung im Themenkreis Sexismus und Queerfeindlichkeit („Catcalling, Unterhaltsprobleme oder Diskriminierung im Job“) übernommen. Noch beeindruckender: schon 700 Personen sind von ihnen zu geprüften Rechtsberater*innen ausgebildet worden und können mitarbeiten am Projekt, gerechte, niedrigschwellige und kostenfreie Unterstützung zu leisten. Volljurist*innen, dazu auch Psycholog:innen und Awarness-Teams wirken mit, um die Betreuung rechtssicher, verlässlich und umfassend zu machen.
Stark für Diversity
Diese Frauen sorgen dafür, dass diverse Perspektiven Raum bekommen. In dieser Kategorie zeichnen wir in Kooperation mit dem Branchenmagazin „Horizont“ Menschen aus, die mit ihrer medialen Arbeit dafür sorgen, dass unsere diverse Wirklichkeit gerechter repräsentiert wird.
Diese Frauen sorgen dafür, dass diverse Perspektiven Raum bekommen. In dieser Kategorie zeichnen wir in Kooperation mit dem Branchenmagazin „Horizont“ Menschen aus, die mit ihrer medialen Arbeit dafür sorgen, dass unsere diverse Wirklichkeit gerechter repräsentiert wird.

Gründerinnen Jabeza Films
Benita Bailey & Jane Chirwa
Bailey und Chirwa sind prominente Schauspielerinnen, die sich seit jeher für Diversität in der Branche einsetzen. Gemeinsam treiben sie ihr Engagement konsequent weiter: Jabeza Films ist eine afrikanisch-deutsche Filmproduktionsfirma, die sozial relevante Geschichten aus intersektionaler Perspektive erzählen wird. Das erste Großprojekt „Die Sichtbaren“ dokumentiert die wahre Geschichte zweier Schwarzer Schwestern, die im Nazi-Deutschland als Darstellerinnen auch in Propaganda-Filmen überlebten. Bailey und Chirwa haben jahrelang recherchiert, um auch die Geschichtsschreibung über Schwarze Communities zurechtzurücken.

Autorin (liniert-kariert.de)
Saskia Niechzial
"Wolkenkopf", das ist die Metapher, mit der sich die Grundschullehrerin und Autorin Saskia Niechzial gern dem Thema Neurodivergenz nähert. Die eigene (ADHS und Autismus), die ihrer Kinder, die vieler Menschen, die etwas anders ticken. Das ist eine faszinierende, höchst anziehende Welt, in der es um Probleme, aber auch um Möglichkeiten geht. "Kopf voll Gold" heißt ihr Podcast (und ein Buch, ein weiteres Kinderbuch heißt "Wilma Wolkenkopf"). Niechzials noch größeres Thema ist Schule, die sie als Geflecht der Beziehungen zwischen Lehrkräften, Eltern und Kind analysiert. Wie es besser werden kann, sagt der schöne Titel ihres neuen Buchs: "Herz zählt!"

Grand Beauty Salon
Frauke Frech & Sharifah Rasoli
Den Sinn für Schönheit gibt es in aller Welt und in allen Kulturen – was könnte also besser zu transkulturellem Austausch, Diversität und Solidarität beitragen als ein Beauty Salon? Gründerin Frauke Frech, Sharifah Rasoli und ihre 18 Mitarbeiter:innen empfangen Menschen im festen Salon in Leipzig-Grünau, die sich verschönern und verwöhnen lassen, ins Gespräch kommen, vielleicht im Austausch gegen die kostenlose Behandlung etwas mitbringen. Das funktioniert auch unterwegs: als Pop-up beim Stadtfest, als Workshop im Museum, Frech und Rasoli beraten auch gern, wie man ihre Idee weiter tragen kann. Alles mit einem Ziel: eine schönere Gesellschaft.

Gründerinnen Jabeza Films
Benita Bailey & Jane Chirwa
Bailey und Chirwa sind prominente Schauspielerinnen, die sich seit jeher für Diversität in der Branche einsetzen. Gemeinsam treiben sie ihr Engagement konsequent weiter: Jabeza Films ist eine afrikanisch-deutsche Filmproduktionsfirma, die sozial relevante Geschichten aus intersektionaler Perspektive erzählen wird. Das erste Großprojekt „Die Sichtbaren“ dokumentiert die wahre Geschichte zweier Schwarzer Schwestern, die im Nazi-Deutschland als Darstellerinnen auch in Propaganda-Filmen überlebten. Bailey und Chirwa haben jahrelang recherchiert, um auch die Geschichtsschreibung über Schwarze Communities zurechtzurücken.

Autorin (liniert-kariert.de)
Saskia Niechzial
"Wolkenkopf", das ist die Metapher, mit der sich die Grundschullehrerin und Autorin Saskia Niechzial gern dem Thema Neurodivergenz nähert. Die eigene (ADHS und Autismus), die ihrer Kinder, die vieler Menschen, die etwas anders ticken. Das ist eine faszinierende, höchst anziehende Welt, in der es um Probleme, aber auch um Möglichkeiten geht. "Kopf voll Gold" heißt ihr Podcast (und ein Buch, ein weiteres Kinderbuch heißt "Wilma Wolkenkopf"). Niechzials noch größeres Thema ist Schule, die sie als Geflecht der Beziehungen zwischen Lehrkräften, Eltern und Kind analysiert. Wie es besser werden kann, sagt der schöne Titel ihres neuen Buchs: "Herz zählt!"

Grand Beauty Salon
Frauke Frech & Sharifah Rasoli
Den Sinn für Schönheit gibt es in aller Welt und in allen Kulturen – was könnte also besser zu transkulturellem Austausch, Diversität und Solidarität beitragen als ein Beauty Salon? Gründerin Frauke Frech, Sharifah Rasoli und ihre 18 Mitarbeiter:innen empfangen Menschen im festen Salon in Leipzig-Grünau, die sich verschönern und verwöhnen lassen, ins Gespräch kommen, vielleicht im Austausch gegen die kostenlose Behandlung etwas mitbringen. Das funktioniert auch unterwegs: als Pop-up beim Stadtfest, als Workshop im Museum, Frech und Rasoli beraten auch gern, wie man ihre Idee weiter tragen kann. Alles mit einem Ziel: eine schönere Gesellschaft.
Frauen in Digitalisierung
Digitaler Wandel bestimmt unsere Zeit. Damit das gut wird, müssen Frauen ihn mitgestalten. Die Kandidatinnen in dieser Kategorie stellen sich dieser Aufgabe – und lenken ihren Blick auch immer wieder darauf, dass Frauen und ihre Lebenswirklichkeit in der Tech-Welt repräsentiert werden.
Digitaler Wandel bestimmt unsere Zeit. Damit das gut wird, müssen Frauen ihn mitgestalten. Die Kandidatinnen in dieser Kategorie stellen sich dieser Aufgabe – und lenken ihren Blick auch immer wieder darauf, dass Frauen und ihre Lebenswirklichkeit in der Tech-Welt repräsentiert werden.

Co-Gründerin SAIZ
Marita Sanchez de la Cerda
Noch einmal KI, die nicht nur dem Namen nach "intelligent" ist: SAIZ bietet Unternehmen der Modeindustrie ein Toolset, um Größen und Passformen genauer zu fassen. Künstliche Intelligenz und große Datenmengen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass das ausgesuchte Oberteil passt und nicht zurückgesendet wird – was in dieser Branche mit einer unfassbaren Quote, oft über 50 Prozent, geschieht. Das erspart Käufer-Frust, Händler-Kosten und macht die Modewelt nachhaltiger. Co-Gründerin Marita Sanchez de la Cerda startete mit einer Businesswear-Brand und erlebte dabei die Passform-Probleme, die sie nun bekämpft. Ihre wichtigste Erkenntnis: "Frauenkörper sind vielfältig."

Gründerin Smart Chiefs
Laura Lewandowski
Propheten der Chancen von Internet und KI gibt es viele, und sie versprechen Vieles. Laura Lewandowski ist genau das, aber sie klingt ganz anders. Ihr Antrieb sei „echte intellektuelle Neugier“, sagt die Speakerin, Unternehmerin und Business Creatorin. Und es stimmt: Sie ist schlauer und realistischer, es gibt bei ihr – ein drastischer Ausdruck, in der Szene aber üblich – keinen „Bullshit“. Über die „Smart Chiefs“-Community gibt sie relevantes Wissen weiter, wie in der digitalen Welt Marken und Unternehmen aufzubauen und zu führen sind. Neben Einsteigern liegt ihr Fokus auf dem Mittelstand, der im Wandel dringend Orientierung braucht.

Co-Founder & CEO "Mindzeit"
Céleste Spahić
Krankenkassen und Arbeitgeber sind gut beraten, hier mitzumachen, und sie tun es: Stress macht krank und reduziert die Leistungsfähigkeit, dabei gibt es bewährte Strategien dagegen. Der App-basierte Online-Kurs "Mindzeit" führt durchdacht und alltagstauglich zu mehr innerer Balance, Achtsamkeit und Resilienz in herausfordernden Situation. Die "Tech-Philosophin" Céleste Spahić gründete das HealthTech-Startup schon während ihres Studiums. Sie ist eine gesuchte Vortragsrednerin und in der digitalen Welt vielfach aktiv: Neben "Mindzeit" entwickelte sie auch "[aı]fluencer", ein Bildungs- und Kompetenzprogramm zu künstlicher Intelligenz.

Co-Gründerin SAIZ
Marita Sanchez de la Cerda
Noch einmal KI, die nicht nur dem Namen nach "intelligent" ist: SAIZ bietet Unternehmen der Modeindustrie ein Toolset, um Größen und Passformen genauer zu fassen. Künstliche Intelligenz und große Datenmengen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass das ausgesuchte Oberteil passt und nicht zurückgesendet wird – was in dieser Branche mit einer unfassbaren Quote, oft über 50 Prozent, geschieht. Das erspart Käufer-Frust, Händler-Kosten und macht die Modewelt nachhaltiger. Co-Gründerin Marita Sanchez de la Cerda startete mit einer Businesswear-Brand und erlebte dabei die Passform-Probleme, die sie nun bekämpft. Ihre wichtigste Erkenntnis: "Frauenkörper sind vielfältig."

Gründerin Smart Chiefs
Laura Lewandowski
Propheten der Chancen von Internet und KI gibt es viele, und sie versprechen Vieles. Laura Lewandowski ist genau das, aber sie klingt ganz anders. Ihr Antrieb sei „echte intellektuelle Neugier“, sagt die Speakerin, Unternehmerin und Business Creatorin. Und es stimmt: Sie ist schlauer und realistischer, es gibt bei ihr – ein drastischer Ausdruck, in der Szene aber üblich – keinen „Bullshit“. Über die „Smart Chiefs“-Community gibt sie relevantes Wissen weiter, wie in der digitalen Welt Marken und Unternehmen aufzubauen und zu führen sind. Neben Einsteigern liegt ihr Fokus auf dem Mittelstand, der im Wandel dringend Orientierung braucht.

Co-Founder & CEO "Mindzeit"
Céleste Spahić
Krankenkassen und Arbeitgeber sind gut beraten, hier mitzumachen, und sie tun es: Stress macht krank und reduziert die Leistungsfähigkeit, dabei gibt es bewährte Strategien dagegen. Der App-basierte Online-Kurs "Mindzeit" führt durchdacht und alltagstauglich zu mehr innerer Balance, Achtsamkeit und Resilienz in herausfordernden Situation. Die "Tech-Philosophin" Céleste Spahić gründete das HealthTech-Startup schon während ihres Studiums. Sie ist eine gesuchte Vortragsrednerin und in der digitalen Welt vielfach aktiv: Neben "Mindzeit" entwickelte sie auch "[aı]fluencer", ein Bildungs- und Kompetenzprogramm zu künstlicher Intelligenz.
Gründerinnen
Wir lieben Frauen, die gründen! Ihre Vision und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. In dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die mit ihrer Initiativkraft vorangehen – und anderen Mut machen können, den eigenen Traum von der Gründung zu verwirklichen.
Wir lieben Frauen, die gründen! Ihre Vision und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. In dieser Kategorie zeichnen wir Frauen aus, die mit ihrer Initiativkraft vorangehen – und anderen Mut machen können, den eigenen Traum von der Gründung zu verwirklichen.

Initiatorin "KO Kein Opfer e.V."
Nina Fuchs
"Nein heißt nein" ist nicht genug, wenn es um sexualisierte Gewalt geht. Das können zahllose Opfer bezeugen, die wie Gründerin Nina Fuchs zum Beispiel eine Vergewaltigung unter Einfluss von KO-Tropfen erlitten haben. Ihr Verein zielt auf einen Bewusstseinswandel: Fuchs wirbt für eine Konsenskultur, übersetzt in den Grundsatz "nur JA heißt JA", die in das Sexualstrafrecht einfließen soll. Das würde die Bestrafung der Täter drastisch erleichtern, aktuell gibt es nur 7,5 % Verurteilungen bei angezeigten Vergehen. Ein notwendiger Schritt auf dem Weg: "Ich setze mich dafür ein, dass die Tabuisierung und Schambehaftung dieser Thematik endlich ein Ende hat."

Gründerin von myProtectify
Sogol Kordi
"Meine Erfahrungen haben sich tief eingebrannt", sagt Sogol Kordi, die einst als Opfer von häuslicher Gewalt keine verlässlichen Hilfen fand, nachts von einem Frauenhaus abgewiesen wurde und einen Staatsanwalt traf, der ihre Beweisfotos anzweifelte. Betroffen sind mehr als 250.000 Menschen pro Jahr, plus enormer Dunkelziffer. Sogol Kordis Start-up hat Maya entwickelt, einen KI-gesteuerten Chatbot, der laut „myProtectify“ stets einfühlsam, strukturiert und nachvollziehbar handelt. Die eigene Wissensdatenbank gibt nur geprüfte Informationen heraus und führt, wenn gewünscht, zu rund 600 Hilfsangeboten in Deutschland. Maya soll einen ersten Schritt zu einem selbstbestimmten Leben erleichtern.

Gründerin Wasser 3.0
Katrin Schuhen
Mikroplastik gelangt über Abwasser in die Nahrungskette und in unseren Organismus – ein bestürzendes, immer noch zu wenig beachtetes Thema. Die Chemikerin Katrin Schuhen hat ein Verfahren entwickelt, die schädlichen Kunststoffe zu binden und abzuschöpfen. Ihre schon 2020 gegründete gemeinnützige GmbH „Wasser 3.0“ hat gezeigt, dass es funktioniert, doch es gibt kaum Investoren, weil die Gemeinnützigkeit keine Profite erlaubt. Politik und Abfallwirtschaft verweisen auf eine EU-Regulierung, die noch aussteht. Doch Schuhen kämpft weiter, im Bildungssektor, in der Öffentlichkeit, mit Büchern (gerade erschien „Kriminalfall Mikroplastik“).

Initiatorin "KO Kein Opfer e.V."
Nina Fuchs
"Nein heißt nein" ist nicht genug, wenn es um sexualisierte Gewalt geht. Das können zahllose Opfer bezeugen, die wie Gründerin Nina Fuchs zum Beispiel eine Vergewaltigung unter Einfluss von KO-Tropfen erlitten haben. Ihr Verein zielt auf einen Bewusstseinswandel: Fuchs wirbt für eine Konsenskultur, übersetzt in den Grundsatz "nur JA heißt JA", die in das Sexualstrafrecht einfließen soll. Das würde die Bestrafung der Täter drastisch erleichtern, aktuell gibt es nur 7,5 % Verurteilungen bei angezeigten Vergehen. Ein notwendiger Schritt auf dem Weg: "Ich setze mich dafür ein, dass die Tabuisierung und Schambehaftung dieser Thematik endlich ein Ende hat."

Gründerin von myProtectify
Sogol Kordi
"Meine Erfahrungen haben sich tief eingebrannt", sagt Sogol Kordi, die einst als Opfer von häuslicher Gewalt keine verlässlichen Hilfen fand, nachts von einem Frauenhaus abgewiesen wurde und einen Staatsanwalt traf, der ihre Beweisfotos anzweifelte. Betroffen sind mehr als 250.000 Menschen pro Jahr, plus enormer Dunkelziffer. Sogol Kordis Start-up hat Maya entwickelt, einen KI-gesteuerten Chatbot, der laut „myProtectify“ stets einfühlsam, strukturiert und nachvollziehbar handelt. Die eigene Wissensdatenbank gibt nur geprüfte Informationen heraus und führt, wenn gewünscht, zu rund 600 Hilfsangeboten in Deutschland. Maya soll einen ersten Schritt zu einem selbstbestimmten Leben erleichtern.

Gründerin Wasser 3.0
Katrin Schuhen
Mikroplastik gelangt über Abwasser in die Nahrungskette und in unseren Organismus – ein bestürzendes, immer noch zu wenig beachtetes Thema. Die Chemikerin Katrin Schuhen hat ein Verfahren entwickelt, die schädlichen Kunststoffe zu binden und abzuschöpfen. Ihre schon 2020 gegründete gemeinnützige GmbH „Wasser 3.0“ hat gezeigt, dass es funktioniert, doch es gibt kaum Investoren, weil die Gemeinnützigkeit keine Profite erlaubt. Politik und Abfallwirtschaft verweisen auf eine EU-Regulierung, die noch aussteht. Doch Schuhen kämpft weiter, im Bildungssektor, in der Öffentlichkeit, mit Büchern (gerade erschien „Kriminalfall Mikroplastik“).
präsentiert von
Wir danken unseren Partnern
Abstimmen und Gala-Einladung gewinnen
Unsere Jury wählt die Gewinner*innen – doch du bist Teil davon. Denn das Ergebnis des Online-Votings wird wie eine Jury-Stimme gewertet. Unter allen, die abstimmen, verlosen wir 3 x 2 Einladungen zur großen emotion Award-Gala am 15. Oktober 2026 in München*.
(*Anreise und Übernachtung sind nicht im Gewinn enthalten.)
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Unsere Jury wählt die Gewinner*innen – doch du bist Teil davon. Denn das Ergebnis des Online-Votings wird wie eine Jury-Stimme gewertet. Unter allen, die abstimmen, verlosen wir 3 x 2 Einladungen zur großen emotion Award-Gala am 15. Oktober 2026 in München*.
(*Anreise und Übernachtung sind nicht im Gewinn enthalten.)


