Urlaubserholung erhalten: Tipps gegen den Stress im Alltag
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Urlaubserholung erhalten: Tipps für den Alltag

13.06.2019
Sabine Rodenbäck

So verpufft die Urlaubserholung nicht sofort wieder: Mit diesen Tipps bleiben wir im Alltag ganz relaxt und erhalten uns die guten Gefühle!

Urlaubsgefühle verlängern - für immer Kalifornien

Vor dem Urlaub ist es schlimm. Nach dem Urlaub die Hölle. Vorarbeiten, nacharbeiten - und das alles, um mal ein bisschen Ruhe zu haben. Trotzdem sind die 30 Tage im Jahr unsere heiß ersehnten Lieblinge. Sie sorgen nämlich dafür, dass wir nicht ausbrennen. Dass wir Zeit mit uns selbst genießen. Und damit wir den Erholungsboost auch so lange wie möglich für uns nutzen können, konservieren wir ihn mit ein paar Tricks.

1. Weniger gestresst in den Urlaub starten

In den Tagen vor dem Urlaub ist die To-Do-Liste lang. Wir wünschen uns, unbelastet mit einem gefühlten Clean Desk in den Urlaub zu starten. Um den Adrenalinwahnsinn vor den Ferien in Schach zu halten, sollten wir unsere Büroabwesenheit langfristig vorbereiten, Urlaubsübergaben an Kolleg*innen nicht erst am letzten Tag planen und knallhart priorisieren. Nicht alles muss noch fertig werden, nur die Deadlines, die rund um die Urlaubszeit liegen, müssen eingehalten werden.

2. Raus aus dem Büro und Stresshormone runterpowern!

Dass Sport das beste Anti-Stress-Training ist, haben Studien längst bewiesen. Zum Beispiel die des Freiburger Instituts für Sport und Sportwissenschaft: Sportlerinnen zeigen auf künstlich erzeugten Stress weniger starke physiologische Stressreaktionen zeigen als Nicht-Sportlerinnen. Schon ein 12-wöchiges Bewegungsprogramm zeigt positive Effekte und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Also: Raus aus dem Büro und rein in die Sportschuhe – das gilt auch für die ersten Tage nach dem Urlaub.

3. Ferien fürs Auge

In Zeiten von Instagram müssen wir es eigentlich gar nicht erwähnen, aber ein hübsches Reisefototagebuch kann uns später ruckzuck wieder an den Ort der Erholung zurückbeamen. Dabei nicht an die Außenwirkung (Likes und Kommentare) denken, sondern die Bildauswahl danach treffen, was uns Kraft gibt.

4. Die schönsten Momente konservieren

Sprechen wir über positive Ereignisse, manifestieren sie sich. Wer mit anderen verreist, kann diesen Vorgang nutzen: Jeden Abend darf jeder Mitreisende seine 3 Highlights des Tages küren. Später können wir uns daran besser erinnern.

5. Urlaubsduft versprühen

Ein neuer Duft, den wir uns im Urlaub gekauft haben oder ein Duschgel, das wir nur auf Reisen benutzen, können uns später wieder in Erholungsmodus versetzen. Unser Gehirn verknüpft Gerüche mit Eindrücken und Erlebnissen. Nutzen wir diesen Effekt, können wir uns später mithilfe der speziellen Düfte wieder herunterholen.

6. Nicht schon vorher Mails checken

Am Vorabend schon Mails checken, damit wir gleich loslegen können, sobald wir die Bürotür passiert haben? Keine gute Idee, denn wir tendieren dazu, sofort in Stress zu geraten, wenn wir scheinbar unangenehme Mails lesen. Unser Kopfkino verdirbt uns dann nicht nur den letzten Urlaubsabend, sondern wir starten schon gestresst in die neue Arbeitswoche. Die Urlaubserholung verpufft schneller als wir den ersten Bürokaffee trinken können. 

7. Die ersten Tage nach dem Urlaub sind entscheidend

Nachgewiesen sind die ersten Tage nach dem Urlaub entscheidend, wie lange wir unser Stresslevel niedrig halten und den Erholungseffekt bewahren können. Tipp: Nicht am Montag wieder anfangen zu arbeiten, sondern am Mittwoch oder Donnerstag. 

8. Keep cool! 

Mit Meditation am Abend, inspirierenden Podcasts, Büchern, die dich positiv aufladen, kannst du deinen Alltag entstressen. Wir haben 20 Ideen, wie du dir selbst etwas Gutes tun kannst.

9. Essen wie im Urlaub

Haben wir im Schweden-Urlaub Kanelbullar entdeckt, dürfen die Zimtschnecken auch zu Hause wieder auf den Teller. Gleiches gilt für Moussaka, Carpaccio, Marillenknödel und Co.


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