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Bis zur Ewigkeit

Daniel Kopp

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"The Brothers of End": "Kick-Assslow-Drive-Pop" aus Schweden (Foto: Playground)

Die "Brothers of End" zelebrieren auf ihrem Debütalbum ein neues Klanggefühl. Mattias Areskog (Bildmitte) erklärt die brüderliche Liebe zur Langsamkeit

emotion: Sie bezeichnen Ihre Musik als "Kick-Assslow-Drive-Pop". Was bedeutet das?
Mattias Areskog: Es ist schöner, langsamer Pop, der voll ins Herz trifft. Das war kein Konzept, das wir von Anfang an hatten. Als wir uns nach Jahren wieder getroffen haben, wollten wir das Zusammensein genießen und gemeinsam Musik machen. Und da sind diese magischen Momente entstanden.

Sie haben schon in Jugendjahren gemeinsam Instrumente gespielt. Wie wichtig ist Freundschaft für Ihre Musik?
Wir fühlen uns sicher miteinander, wie in einer Familie. In unseren anderen Bands hat keiner von uns gesungen, wir sind eher schüchtern. Jetzt singen wir alle.

Deshalb scheint es bei Ihnen keinen "Kopf" der Band zu geben. War das so geplant?
Es ist für uns eine goldene Kombination aus Demokratie und Schüchternheit. Keiner von uns ist der geborene Frontmann. Und außerdem ist es viel schöner, Dinge gemeinsam zu machen. Man entdeckt ständig neue Kleinigkeiten! Wir haben nichts erzwungen. So hat jeder Song seinen eigenen Charakter entwickelt. Und daraus ist dann langsam das Album entstanden. Wir wollten, dass es was Leichtes hat.

Sie feiern die Langsamkeit geradezu. Ist das Ihre Art, gesund mit dem Stress in unserer Gesellschaft umzugehen?
Irgendwie ist Langsamkeit etwas, das uns im Blut liegt. Wir haben schon immer die Musik besonders geschätzt, die den gleichen Takt wie das Herz hat. Deshalb wollten wir so langsam spielen, wie ein ruhiges Herz schlägt.


Zur CD-Kritik von Brothers of End

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